Pitchen und Chippen

Ein Plädoyer für weniger Offenheit

Für Golfer, die Chippen und Pitchen lieber per Video lernen, habe ich ein Video dazu gedreht:

 

Ein Mythos beim Chip und Pitch, der wahrscheinlich auch in den nächsten hundert Jahren nicht aus den Köpfen der Golfer zu bringen ist, ist der, dass man beim kurzen Spiel immer offen stehen müsste, und zwar nicht nur beim Bunkerschlag, sondern auch beim Pitchen und Chippen. Die Idee dahinter ist die, dass man sich mit Schlagfläche, Augen, Schultern und Hüften parallel ausrichtet, die Füße aber nach links zeigen sollten. Damit soll der Eintreffwinkel bei Chip und Pitch steiler werden.

Die meisten, die das beim Pitch oder Chip versuchen, stehen aber nicht offen, sondern einfach nur nach links. Offen hieße, Füße links, der Rest gerade. Links heißt, alles zeigt nach links. Jetzt gäbe es zwei Möglichkeiten:

  1. Man öffnet die Schlagfläche und slict den Ball gleichsam zum Ziel. Wobei man den Slice dann nicht sieht, weil der Drall weder beim Pitch noch beim Chip ausreicht, um eine Kurve zu erzeugen.
  2. Man schwingt den Schläger auf der richtigen Bahn relativ zum Ziel, aber das bedeutet, dass man relativ zum Körper von innen nach außen schwingt. Das wiederum flacht den Eintreffwinkel beim Pitch und Chip stark ab und sorgt für fette und dünne Treffer.

Beides ist natürlich nicht hilfreich und deshalb lautet meine Empfehlung, sich gerade auszurichten.

Was man beim Chip noch beachten sollte, erfahren Sie in meinen anderen beiden Golf-Videos:

Das kurze Spiel: Chippen

 

Das richtige Schlagen beim Chippen

 

Das war’s. Was nun?

Wenn Ihnen der Text gefallen hat, können Sie nun meinen Newsletter abonnieren:

 

↑ Seitenanfang ↑