Jeder kennt das Gefühl, wenn die Schlagfläche nach einer mühelosen Bewegung mit Wucht zentral auf den Ball donnert und ein perfektes Divot aus dem Boden schält; jeder kennt den Anblick, wenn sich der Ball danach zischend in den Himmel bohrt und am Ende direkt neben der Fahne ins Grün verbeißt. In diesen Sekunden fühlen wir uns wie Tiger Woods. Sahnetorte für die Sinne.
So angenehm ist dieses Gefühl, dass wir ganze Wochenenden opfern, nur um ein bis zwei Minuten in diesem Zustand zu verweilen. Was gäben wir dafür, wenn sich diese Zeit nur ein wenig dehnen ließe? Vor die so ersehnte Konstanz beim Golfspiel haben die Götter jedoch drei Prüfungen gesetzt: die Prüfung der Schlagfläche, die Prüfung der Ebene und die des richtigen Schlagens. Nur wer sie alle drei besteht, darf hoffen, erlöst zu werden vom Fluch des Slices und des Hooks, des fetten und des viel zu kurzen Schlages.
Zu oft sind Sie den Sirenengesängen der Golflehrerzunft gefolgt? Zu oft haben Sie Ihre erzielte Erfolgsquote aufs Spiel setzen müssen und haben dabei mehr verloren als gewonnen. Zweifel, Hilflosigkeit, Verbitterung machen sich breit — bisweilen sogar Zynismus. Sie wollen sich aber auch nicht mit dem Erreichten zufrieden geben. Deshalb sind Sie auf dieser Seite gelandet. Lesen Sie einfach weiter. Wir sehen uns sicher irgendwann am Fleesensee.
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