Golfvideos — lustig und lehrreich

Seit 15 Jahren produziere ich regelmäßig Golfvideos auf Deutsch und Englisch. Für Facebook und YouTube habe ich extra mal ein Video zu diesem Thema produziert, das zwar witzig gemeint ist, aber einen ernsten Hintergrund hat:

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in einem Golfvideo den entscheidenden Tipp für Ihren Schwung finden, ist äußerst gering. Selbst in meinen Golfvideos.

 

Also, wie ist das mit dem Geheimnis? Ganz einfach: Das Geheimnis des Golfspiels ist, dass es kein Geheimnis gibt. Zumindest nicht eines mit dem jeder auf einmal besser trifft. Manche glauben ja, die Hüftdrehung im Abschwung sei so etwas Magisches beim Schwung. Diese Vorstellung ist so verbreitet, dass ich die erste Folge meiner Serie zu den Mythen beim Golfen diesem Thema gewidmet habe:

Und als Gott den Schwung schuf, da befahl er den Menschen auf Deutsch: »Ihr sollt eure Hüften drehen!«

 

Jetzt vermuten Sie bei mir vielleicht eine doppelbödige Moral, weil Sie schon gesehen haben, dass meine Golf-DVDs alle heißen »Geheimnisse des …« Golfschwunges, Annäherns, Puttens und so weiter? Haben Sie den Plural bemerkt? Er gibt nämlich kein Geheimnis, sondern Geheimnisse. Und die sollte man schon kennen. Zum Beispiel die Treffmomentfaktoren. Wer die nicht kennt, macht es sich unnötig schwer — vor allem wenn er nicht weiß, wie er aus seinem Ballflug auf die Mängel bei seinen Treffmomentfaktoren schließen kann.

Was ist das Besondere an meinen Videos?

Zweierlei: Inhalt und Form. Die Inhalte, die ich vermittle sind die, welche die PGA jedem Golflehrer in seiner Ausbildung beibringt. Den Technik- und Didaktikteil des PGA-Ausbildungshandbuches habe nämlich ich geschrieben. Sie bekommen das Wissen also von der Quelle, und es ist wahrscheinlich kompatibel mit dem, was Ihnen Ihr Golflehrer beibringt. Wie sich die Form unterscheidet, können Sie nach ein paar Sekunden in all meinen neuen Golfvideos sehen. Ich produziere alle Golf-Videos und Golf-DVDs selbst: Skript, Kamera, Ton, Regie, Schnitt — nichts gebe ich aus der Hand. Wenn man nämlich ein professionelles Team engagiert, dann sitzt einem ständig einer mit der Zeit im Nacken und früher oder später macht man Kompromisse.

Für Golfvideos braucht man gute Zeitlupen, und wenn das Bild aussehen soll wie im Kino, dann braucht man große Videochips — am besten Vollformat — mit lichtstarken Objektiven.

Golfvideos

 

Ich habe auch lange gebraucht, bis ich endlich herausgefunden habe, wie man am besten vor der Kamera spricht: Ohne Plan einfach loszulegen, als würde man es einem Schüler erzählen, wird für den Zuschauer ermüdend, weil zu redundant und nicht dicht genug. Schreibt man sich ein Skript und lernt es auswendig oder liest es von einem Teleprompter ab, wird die Stimme viel zu monoton und man klingt wie ein schlechter Nachrichtensprecher. Man muss sich also gut vorbereiten, aber dann letztlich doch frei sprechen. Und das oft viele Male, bis es eben einmal passt. So viel Zeit kann man sich jedoch nur nehmen, wenn man alles selbst macht.

Hier hat mal ein Golflehrer-Kollege den Start/Stop-Knopf bedient, und er wurde mit einem meiner besten Versprecher belohnt.

 

Auf der Seite golf.heuler.de finden Sie übrigens knapp über 100 kostenlose Golfvideos.

Das war’s. Was nun?

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