Der richtige Golfschwung (Zeitlupe)

Die Suche nach dem Golfschwung-Geheimnis begann nach dem ersten Schlag vor über 500 Jahren als der Golfsport entstand. Heute wissen wir mehr:

Hat man den Schwung von zigtausend Golfern mit Videotechnik und Computern analysiert und verändert, zeigen sich Muster. Diese Muster deuten darauf, dass die meisten ihre Fehler in einer bestimmten Reihenfolge verändern sollten.

Mein neustes Golfvideo 2017: Diese Aufnahmen meines Schwunges in extremer Zeitlupe entstanden mit einer Kamera für 100.000 Euro.


Die Reihenfolge lautet jedoch nicht: Griff, Haltung, Ausholen, Ab- und Durchschwung. So steht es in Lehrbüchern und so mag es in der ersten Stunde richtig sein; für einen Golfer, der schon länger spielt, wäre dieser Neubeginn vertane Zeit. Eine effektive Technik hat vor allem drei Eigenschaften.

 

1. Schlagfläche

Die Schlagfläche ist immer gerade. Das erfordert einen neutralen Griff und eine neutrale Stellung des linken Handgelenks.

Erstes Geheimnis:
Die Schlagfläche muss immer gerade bleiben.

 

2. Ebene

Der Schläger ist beim Golfschwung immer in der richtigen Ebene. Das bedarf einer guten Haltung und der richtigen Kombination aus Körperdrehung, Handgelenkwinkel, Unterarmrotation und Armschwung.

Zweites Geheimnis:
Der Schaft bleibt immer in der gleichen Schräge.

 

3. Timing

Beim Schwung entsteht mit richtigem Timing in der Abwärtsbewegung ein Peitschen-Effekt, der den Schläger mit minimalem Aufwand schnell macht. Das erfordert das Beugen der Handgelenke im zweiten Drittel des Abschwungs.

Drittes Geheimnis:
Das Zuschlagen beim Abschwung entspricht dem mit einer Peitsche.

 

Aus den Begriffen Schlagfläche, Ebene und Timing ergibt sich das Akronym SET; »to be all set« bedeutet im Englischen: startklar sein.

Unglaubliches Angebot

Ich analysiere Ihren Golfschwung übers Internet. Sie mailen mir Aufnahmen Ihres Golfschwunges und ich schreibe Ihnen, was Sie trainieren können. Eine gute Analyse ist mir jedoch nur möglich, wenn Ihre Aufnahmen folgende Anforderungen erfüllen:

  1. Es sollte ein Schlag mit Ball von der Seite und ein Schlag von vorne aufgenommen werden. Schlagen Sie dabei richtige Bälle (nicht in ein Netz).
  2. Stellen Sie das Telefon (oder die Kamera) auf ein Stativ, zumindest aber sollte der Kameramann die Kamera auf ein stehendes Golfbag legen.
  3. Sollten Sie ein iPhone 7 plus besitzen (ideal für Golfer), nutzen Sie das Teleobjektiv, so wie ich in der Aufnahme unten.
  4. Die richtige Höhe und Tiefe des Telefons liegt in der Verlängerung des Schaftes, wenn der Schläger 90 Grad überstrichen hat.
  5. Hilfreich ist auch eine Nahaufnahme des linken Handgelenks und der Schlagfläche im obersten Punkt, gefilmt aus der seitlichen Perspektive.
  6. Bei der Aufnahme von vorne muss das Telefon rechtwinklig zur Ziellinie stehen. Am besten der Spieler hat zur Ausrichtung einen Schläger vor den Füßen. Der Bildausschnitt kann so gewählt werden, dass der Schläger kurz vor dem Umkehrpunkt nicht mehr zu sehen ist. Also lieber zu nah als zu weit weg.
  7. Machen Sie ein Foto Ihres Griffes. Greifen Sie dabei aber nicht besonders richtig, sondern realistisch.
  8. Machen Sie die Aufnahmen bei gutem Wetter. Wenn der Schlägerkopf in den Bildern von vorne vor dem Treffmoment verschwommen ist, war es bei der Aufnahme zu dunkel.
  9. Wirklich brauchbar sind eigentlich nur Aufnahmen mit einem iPhone 6, 6s oder 7, weil hier 240 Bilder pro Sekunde geschossen werden. Wenn Sie selbst kein iPhone haben, leihen Sie sich eines. Es ist die Mühe wert, besonders wenn Ihr Schwung keine offensichtlichen Fehler hat.
  10. Bitte fügen Sie ausführliche Ballflugbeschreibungen an: typische Fehlschläge? Wohin startet bzw. dreht der Ball mit den Hölzern, den Eisen, den Wedges? Mit welchem Teil des Schlägers treffen Sie den Ball in der Regel? Wohin zeigen die Divots? Wie weit fliegen die Bälle und wie hoch? Je mehr Informationen ich bekomme, desto besser wird die Analyse.
  11. Damit die Dateien klein bleiben, bitte die Pre- und Postshot-Routine wegschneiden. Die 2 Sekunden des Schwunges von vorne und der Seite reichen. Ich kann per E-Mail 20 MB empfangen, so viel braucht man aber eigentlich nicht.
  12. Mailen Sie die Original-Dateien, denn YouTube-Filme machen die Einzelbildschaltung schwierig.

Hier jetzt ein Beispiel, wie das Ganze aussehen könnte:

 

Was kostet diese Analyse?

Sie zahlen nichts und wenden meine Korrekturen erst einmal an. Wenn die nichts bringen, will ich auch kein Geld. Wenn die Korrekturen etwas bringen, entscheiden Sie, was sie Ihnen wert waren und dann schicken Sie mir so viel Geld wie Sie möchten.

Das war’s zum Thema Golfschwung. Was nun?

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